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Freitag, 17.09.2010


Heute gibt es wieder Steine satt.


Trotz des morgendlichen Trubels auf dem Campingplatz habe ich lange geschlafen, die Sonne scheint schon bis ich aus dem Womo krieche. Ein kurzes Frühstück, ein Sprung ins Mittelmeer, der Tag beginnt gut.


Nach dem Auschecken geht es kurz zum Einkaufen, danach fahre ich gemütlich Richtung Capo Testa.


Blick auf Palau


Blick auf Palau


Ganz links im Hintergrund, das ist Korsika. Die Sarden nennen das Capo Testa: "Cimitero dei sassi" (Friedhof der Steine). Angeblich soll es hier schöne Felsformationen geben. Dieses Kap ist als parco naturale eingestuft, Wanderwege sind angelegt. Der Vorteil der Nachsaison ist ganz klar. Ich bekomme noch einen arkplatz. Obwohl es noch nicht sooooo spät ist, sind die Straßenränder zugeparkt. Wie mag das erst im Sommer sein?


Ich packe meinen Rucksack, schnüre die Wanderstiefel, und los geht´s.


Leuchtturm Capo Testa


Irgendwie erwische ich die falschen Wege, sie werden immer enger und hören manchmal einfach auf. Das waren dann wohl die Ziegenpfade.


Felsen


Felsformation Felsformation


Das Capo Testa ist unglaublich, ich bin gut 4 Stunden hier herumgelaufen, ohne große Pausen zu machen und habe das Gefühl gehabt, nicht alles gesehen zu haben. Heute habe ich nur deswegen die Tour abgebrochen, weil mir das Wasser ausgegangen ist. 2 Liter Wasser waren nicht genug. Es herrscht Wohlfühltemperatur.


Bildergalerie Capo Testa


Inzwischen etwas müde, mache ich mich auf die Suche nach einem Stellplatz in der Nähe von Ciuchesu. Ein Bekannter, der im Frühjahr mit dem Womo hier war hatte ihn mir empfohlen. Aber irgendwie finde ich ihn nicht. Um länger zu suchen bin ich zu faul, also fahre ich einfach weiter.


Bei Vignola Mare sehe ich Hinweisschilder auf Campingplätze, na also, es geht auch so. Ich checke ein, stelle mein Womo auf, montiere fix den Sonnenschutz und gehe mit einem Buch und einem Handtuch bewaffnet an den Strand.


Nach ein paar Minuten verschwinde ich aber schon wieder, der Strand ist nicht so toll. Kein Sand sondern feiner Kiesel. Er wirkt auch etwas ungepflegt.Also setze ich mich vor meinen Bus, lese etwas und genieße frisches Baguette mit sardischem Käse und die Reste des Parmaschinkens. Abgerundet wird die Jause mit in Knoblauch eingelegten Oliven und einem Glas Wein.


Kurzer Besuch stellt sich auch ein, einer der Camper den ich auf der Fähre getroffen habe, steht auch hier auf dem Platz. Er und seine Frau wollen eine ganze Woche hier verbringen. Für mich wäre dieser Platz nichts. Definitiv nicht mein Geschmack.


Der Abend wird kurz, ziemlich bald liege ich in der Heia. Ich muss wirklich K. O. gewesen sein, ich habe keine Fotos vom Strand oder Campingplatz gemacht.


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